Feb
02
2009

Lebenspoesie – Die Weisheit mit Löffeln gefressen?

-
Töne sollen zu Bildern werden,
Bilder zu Melodien.
Dann sind wir alle,
alle ein.
Denn wir sind Farben Melodien
-

-
Ich habe nur die Poesie
mit Herz und mit Verstand,
und ihr,
ihr habt die Hand dazu,
nun tragt die Nachricht über `s Land!-

Ich könnte ewig Reime reimen,
unendlich,
ja sogar.
Doch immer ewig Reime reimen,
das wär´ja sonderbar.

So möcht´ auch ich einmal vergeh´n, in eine and´re Welt,
um da mit klarem Herz zu sehen,
was da die Welt
zusammen
hält.
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Lasst die Gedanken kreisen, ja kreisen, ganz und gar,
ja was die Wissenschaft nur sucht,
sind Kreise, Wunderbar!
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Ich habe ihn gefunden,
den einen,
großen ganzen,
doch weiß ich´s auch nicht so genau,
es werden immer Pflanzen.
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Pflanzen sind wie lebende Bilder
und sie enden nie,
sind ewig und unendlich,
sie sind wie Peosie.
-
So sind die Pflanzen Worte,
wie die,
der ganzen Welt,
Die Pflanzen sind das Wort
was diese Welt erhellt-

Sie werden und vergehen nicht,
wie diese große Welt.
unendlich und auch ewig
Die Worte dieser
Welt.
-
Das Leben ist unendlich,
Das Leben endet nie,
so ist das Leben ewig,
es ist wie
Peosie.
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-
Keine Zahl mehr macht mir Angst,
Keine Zahl ist mehr zu klein,
Denn alle Zahlen
dieser Welt,
sind in einem ein:
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Keine Zahl ist größer/kleiner
als die Welt,
denn wenn `s die kleinste Zahl
nicht gäbe
gäb´es keine Welt.
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Auch wenn so manche Zahl
ja gar kein Ende kennt,
hat jeder der die Welt versteht,
ihr die Unendlichkeit geschenkt.
denn jeder der die Zahl verstand
sagt: endlich ewig,
hat doch nichts Bestand.
-
So ist es die Unendlichkeit
die unsere Welt erhellt,
So bringt uns die Unendlichkeit
die Schönheit in die Welt.
-

(Kleiner Hinweis: “erhellt” kommt öfter vor, Doppeldeutigkeit auch im Sinne von erhalten; Die Pflanzen stehen für alle Lebewesen.)

-
Die Unendlichkeit,

wonach sie selber immer strebt,
es ist doch unbegreiflich,
die Unendlichkeit sie lebt,
sogar sehr begreiflich.
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Denn was noch nie vergangen,
doch für immer lebt,
es kann nur immer größer werden,
so wie es eben strebt.
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Die Ewigkeit stellt hier die Frage
die Unendlichkeit belebt,
dann kommt die Antwort
schnell zu Tage,
so wie es eben strebt.
-
Und mit jeder neuen Antwort
kommt etwas hinzu,
so kann es immer größer werden.
Hörst du mir noch zu?
-
Ich dacht´es wäre gut zu fragen,
dann kommt die Antwort schnell zu Tag.
Denn ohne Fragen fragen dir niemand Antwort sagt.
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So gibt es nur Verstand im Sein,
aus Ewig- und Unendlichkeit,
und es ist das große Leben
das diese Zwei in sich
vereint.
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Denn nur das eine große Leben
kann sich sicher sein zu sein,
denn in ihm gibt es gleich beide streben,
zum alles und zum kein.
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So hat denn jedes große Leben,
den Schlüssel zur Unendlichkeit
wenn wir nur mit Liebe streben,
sind wir bald zu zweit,
vereint.
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Und nun kann in uns´rer Mitte
etwas größeres entstehn
und wir nennen es das Dritte
Wie das geht?
Wird man schon sehen.
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Nun sollt der Mensch,
allein,
Mit Herzen und Verstand,
in beidem fest,
vereinet sein.
Dann hat die Welt Bestand.
-

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Die bewusste Ewigkeit,
nur ständig Fragen fragt,
die Unendlichkeit,
nur nach der Antwort jagt.
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Sie kommen dann zur
Einheit,
Und aus der festen Frage-Antwort,
wird dann ein kleiner neuer Standort,
für die Unendlich- und die Ewigkeit.
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Sehr viele mal in sich
vereint,
mit Frag´und Wort,
In Unendlichkeit und ewig erscheint dann,
uns´rer Weltenort.
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wo man gut wohnen kann.
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Und einmal schon vor langer Zeit,
da fragte sich die Ewigkeit.
Wie bin ich eigentlich?
Allein zu zweit?
Wie viele gibt es nun von mir?
Bin ich denn
alleine
hier
?
-

-
Die Unendlichkeit stieg auf zu Tage,
um wie `s ihr Ding ist,
nun im Lichte,
nach der Antwort jage.
-
So war es denn,
in unserer Welten-Zeit.
Nun Lichtlein brenn,
das kleine Leben steht bereit.
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Nun konnt es wachsen,
immer weiter.
siebenmal auf einer Leiter,
doch der achte Schritt,
dann gehts nicht weiter,
kommt doch gleich
`ne neue Leiter.
-
Doch die Ewig- und Unendlichkeit
sind ewig nur allein zu zweit,
verbunden
durch die ewige Getrenntheit.
-
Und so suchen sie,
für immer und für jetzt,
mal von Vergänglichkeit gehetzt
und mal in ewige Unendlichkeit versetzt.
-
Und das lange Band
was sie verbindet,
umso mehr Bewusstsein findet,
je größer `s Leben ist
um das sich `s windet.
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Written by ensman in: Kunst |

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